Wiederholungstäter: Wurden Sie zum 2. Mal geblitzt?

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Wann ist es eine Wiederholungstat?

Wiederholungstäter erhalten härtere Strafen.

Wiederholungstäter erhalten härtere Strafen.

Im bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog sind die Strafen für ein Verkehrsvergehen genau aufgelistet. Jeder Verkehrsordnungswidrigkeit gemäß § 24 Straßenverkehrsgesetz (StVG) steht eine sogenannte Regelbuße entgegen. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, welche Delikte Sie im Vorfeld begangen haben – es gibt aber Ausnahmen. Handeln Sie beharrlich pflichtverletzend, können die Behörden ein härteres Strafmaß festsetzen.

Doch was bedeutet das? Im Verkehrsrecht werden Sanktionen häufig vor dem Hintergrund verkehrspädagogischer Überlegungen vergeben. Eine Ordnungswidrigkeit soll nicht ausschließlich nach dem Grundsatz von Schuld und Sühne geahndet werden, sondern der Verkehrssünder soll durch Bußgelder, Punkte und Fahrverbot Einsicht in sein Fehlverhalten gewinnen. Dies zielt letztlich auf eine Verhaltensänderung ab. Ist allerdings ein Fahrer unbelehrbar und begeht mehrfach dasselbe Vergehen, handelt er beharrlich.

In diesem Fall haben die Behörden die Möglichkeit, die Strafen wie Fahrverbot und Bußgeld zu erhöhen, um dadurch mit mehr Nachdruck auf den Verkehrssünder einzuwirken.

Wiederholungstäter wegen Geschwindigkeitsüberschreitung

Eine wiederholte, und erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein Indiz für Beharrlichkeit.

Eine wiederholte, und erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein Indiz für Beharrlichkeit.

Eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen in Deutschland. Die Behörden haben im Sinne der Verkehrssicherheit also ein hohes Interesse daran, Kraftfahrern zu vermitteln, dass die maximale Geschwindigkeit einzuhalten ist.

Begehen Kraftfahrer eine wiederholte bzw. beharrliche Geschwindigkeitsüberschreitung, sind sie Wiederholungstäter. Entscheidend ist allerdings um wie viele km/h die Höchstgeschwindigkeit überschritten worden ist.

Im § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) steht dazu geschrieben:

Wird ein Fahrverbot wegen beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers zum ersten Mal angeordnet, so ist seine Dauer in der Regel auf einen Monat festzusetzen. Ein Fahrverbot kommt in der Regel in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.

Gemäß Bußgeldkatalog bekommen Wiederholungstäter ein Fahrverbot von einem Monat, sollte die Geschwindigkeit zweimal innerhalb eines Jahres überschritten worden sein. Entscheidend ist dabei allerdings nicht das kalendarische Jahr, sondern der Zeitraum zwischen den beiden Vergehen. Das Jahr beginnt zu laufen, sobald der Bußgeldbescheid für den ersten Verstoß rechtskräftig ist. Dies ist in der Regel zwei Wochen nach Erhalt der Fall. Ein Einspruch verzögert allerdings das Rechtskräftigwerden. Überweisen Sie das Bußgeld vor Ablauf der zwei Wochen, erkennen Sie die Strafe an und der Bescheid wird sofort mit Zahlungseingang rechtskräftig.

Beispiel für einen Wiederholungstäter – Geschwindigkeitsüberschreitung

Wer zum 2. Mal geblitzt wurde und über 26 km/h zu schnell war, muss mit einem Fahrverbot rechnen.

Wer zum 2. Mal geblitzt wurde und über 26 km/h zu schnell war, muss mit einem Fahrverbot rechnen.

Am 26. November 2015 wird ein Kraftfahrer mit 28 km/h zu viel innerorts geblitzt. Den Bußgeldbescheid inklusive 100 Euro Bußgeld und einem Punkt erhält er am 1. Februar 2016. Die Rechtskraft tritt am 15. Februar 2016 ein, weil kein Einspruch erhoben wird.

Der besagte Kraftfahrer begeht am 3. Januar 2017 erneut einen Geschwindigkeitsverstoß – diesmal 31 km/h zu viel außerorts. Obwohl der Bußgeldkatalog kein Regelfahrverbot vorsieht, wird ein Fahrverbot für den Wiederholungstäter im Bußgeldbescheid verhängt.

Die erste Tat liegt zwar bereits über ein Jahr zurück, der zweite Verstoß liegt aber dennoch in der Frist, weil erst ab Rechtskraft des ersten Bußgeldbescheides am 15. Februar 2016 gerechnet wird.

Sie sind im Übrigen noch kein Wiederholungstäter, wenn der Blitzer Sie das zweite Mal vor Eintreten der Rechtskraft erwischt. Sollten Sie beispielsweise am 23. Januar 2016 mit über 26 km/h über der Höchstgeschwindigkeit erwischt werden, kann gegen Sie kein Fahrverbot für Wiederholungstäter verhängt werden.

Alkohol und Drogen am Steuer

Besonders drastisch sind die erhöhten Strafen für Wiederholungstäter wegen Alkohol- oder Drogen-Delikten. Folgende Staffelung sieht der Bußgeldkatalog bei Alkohol vor:

  • Verstoß: 500 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • Verstoß: 1.000 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot
  • Verstoß: 1.500 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Dabei handelt es sich in der Regel um Delikte unter 1,09 Promille. Wer mehr Alkohol im Blut hat, muss ohnehin auch als Ersttäter mit dem Fahrerlaubnisentzug rechnen. Ab 1,6 Promille droht zudem die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

Wer zu häufig betrunken Auto fährt, riskiert ebenfalls eine MPU. Gelangen die Behörden zum Schluss, dass ein Alkoholismus vorliegt, können sie den Führerschein entziehen und eine MPU verordnen.

Führerscheinentzug für Wiederholungstäter?

Wer eine zweite Geschwindigkeitsüberschreitung mit über 26 km/h zu viel begangen hat, muss mit einem Bußgeldbescheid samt Fahrverbot rechnen. Der Entzug der Fahrerlaubnis droht allerdings nicht, solange nicht das Limit von acht Punkten auf dem Punktekonto erreicht wird.

Sollte für den zweiten Verstoß ein Regelfahrverbot vorgesehen sein, wird dieses um das Fahrverbot für Wiederholungstäter verlängert. Begehen Sie nach dem ersten Verstoß einen oder mehrere Geschwindigkeitsverstöße unter 26 km/h, wird die Wiederholungstäter-Regel gemäß Bußgeldkatalog keine Anwendung finden. Dennoch kann bei beharrlicher Pflichtverletzung die Behörde eine höhere Buße festsetzen.

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116 Gedanken zu „Wiederholungstäter: Wurden Sie zum 2. Mal geblitzt?

  1. Hallo!

    Ich hatte einen Bussgeldbescheid mit 2 Pkt. bekommen wg. Geschwindigkeit auf der Autobahn.

    Kurz vor Ablauf eines Jahres verstieß ich ein weiteres mal um mehr als 26 km/h und erhielt einen weiteren Pkt. sowie einen Monat FV wegen Beharrlichkeit. Ich darf den FS innerhalb von 4 Monaten abgeben.

    Nun ist mir leider eine weitere Übertretung passiert, welche einen Punkt bedeutete, allerdings zum Glück nur 25 km/h, sodass zur Geldbusse kein FV hinzukam. Dieser Bescheid ist noch nicht rechtskräftig.

    Heute bin ich wieder geblitzt worden und es sind wohl 30 zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften.

    Ich weiß schon dass für mich die Wiederholungstäterregel jetzt wieder greift.

    Ich hätte damit also 5 Pkt. Insgesamt.

    -Womit muss ich jetzt hinsichtlich FV rechnen?
    -Kann die Behörde mich wegen dieser Verstöße zur MPU schicken ?

    Vielen Dank für die Hilfe!

    • Hallo AndyTG,

      mit fünf Punkten ist eine MPU sehr unwahrscheinlich, diese wird in der Regel bei Alkohol- bzw. Drogendelikten und über 8 Punkten vergeben. Inwieweit ein weiteres Fahrverbot ansteht, hängt dann sehr stark von den Zeiträumen ab, in denen die Übertretung stattgefunden hat. Ab 31 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften steht außerdem ein einmonatiges Fahrverbot an. Daran sind Sie mit 30 km/h vermutlich knapp vorbei geschlittert.

      Bei vier bis fünf Punkten erhalten Sie eine schriftliche und kostenpflichtige Ermahnung. Die Behörde wird Sie darauf hinweisen, dass Sie durch eine freiwillige Teilnahme an einem Punkteabbauseminar Ihre Punkte reduzieren können. Ab 6 Punkten ist das allerdings nicht mehr möglich.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  2. Hallo
    Mein Mann ist letztes Jahr am 24.11.2015 44 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden strafe 4 wochen Führerschein Entzug 160 Euro und zwei Punkte nun wurde er wider außerhalb geschlossener Ortschaft( Autobahnzubringer) geblitzt er war 30 (nach Toleranzabzug)drüber was kann uns jetzt Passieren .

    • Hallo Soni,

      vermutlich wird Ihr Mann ein Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt erhalten. Zudem wird wahrscheinlich die Wiederholungstäterregel bei Geschwindigkeitsverstößen greifen. Es droht ihm ein Fahrverbot von einem Monat. Dieses darf er allerdings nicht verschieben, sondern muss es direkt nach Rechtskraft des Bescheids antreten.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  3. Hallo,
    ich wurde 3x geblitzt.
    1. Mal im Juli 2016 mit 28 kmh zu viel, Autobahn, Anhörungsbogen ausgefüllt, noch kein Bescheid da
    2. Mal im August 2016 mit 28 kmh zu viel, Autobahn, Anhörungsbogen ausgefüllt, noch kein Bescheid da
    3. Mal im September 2016 mit 31 kmh zu viel, Bundesstraße, noch gar keine Post bekommen

    Bin ich Wiederholungstäter? Es ist ja noch nichts rechtskräftig. Ich fahre seitdem wie der Elefant im Porzellanladen.

    Vielen Dank!

    • Hallo Hannah,

      solange kein Bescheid rechtskräftig ist, kann die Regel nicht angewendet werden. Demnach sollten nur die üblichen Bußgelder und Punkte anfallen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

        • Hallo Hannah,

          solange es keinen rechtskräftigen Bescheid gibt, kann sich die Behörde auch nicht auf den Verstoß berufen. Es bestehen also bisher keine Eintragungen. Für die Behörde ist daher nicht ersichtlich, dass Sie beharrlich gehandelt haben.

          Die Redaktion von fahrverbot.com

  4. Hallo
    ich wurde im Februar mit 31kmh zu schnell (außerorts) geblitzt und habe 120€ und 1 Punkt bekommen. Jetzt wurde ich im Oktober mit 46 kmh zu schnell erwischt. Muss ich damit rechnen dass zu dem 1 Monat für die 46kmh noch ein zusätzlicher Monat wegen Wiederholungstäter dazukommt?

    • Hallo Magnus,

      das ist durchaus möglich. Die Behörden können Ihnen einen zusätzlichen Monat Fahrverbot verordnen. Es ist allerdings kein Automatismus.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  5. Hallo,
    mein Mann wurde dieses Jahr bereits geblitzt und musste seine Fahrerlaubnis 1 Monat abgeben (welches er im verlängerten Urlaub getan hat).
    Nun ist er leider ein 2. Mal geblitzt worden. Lt. Bescheid 42 km/h außerorts zu schnell. Was nun?
    Er ist beruflich zwingend auf seinen Führerschein angewiesen, da er täglich ca. 90km einfach zur Arbeit fährt. Eine alternative Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, besteht nicht.

    Ich mache mir wirklich Sorgen!

    • Hallo Simone,

      bei 42 km/h zu schnell außerorts muss Ihr Mann mit einem Bußgeld von 160 Euro, 2 Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. Da er bereits in diesem Jahr geblitzt mit Anordnung eines Fahrverbots wurde , wird vermutlich die Wiederholungstäter-Regel greifen. Das bedeutet, dass die Behörden ihm aufgrund beharrlicher Pflichtverletzung einen zusätzlichen Monat Fahrverbot erteilen können. Demnach wären es insgesamt zwei Monate Fahrverbot.

      Wenn Ihr Mann aus beruflichen Gründen auf den Führerschein angewiesen ist, könnte möglicherweise das Fahrverbot aufgrund besonderer Härte umgangen werden. Dies ist aber nur durch ein gerichtliches Verfahren und mit Rechtsbeistand machbar. Folgt das Gericht Ihrer Argumentation und erkennt einen Härtefall an, kann vom Fahrverbot gegen Zahlung eines erhöhten Bußgeldes abgesehen werden.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  6. Moin,

    ich wurde geblitzt im Juli, rote Ampel & musste den Führerschein abgeben, noch davor (etwa 2 Monate nach der roten Ampel) würde ich mit 26 Zuviel geblitzt, die Folge 1 Punkt – 80€ & bei der roten Ampel 2 Punkte – 235€ – 1 Monat Fahrverbot) bekomme ich nun noch mal Fahrverbot wegen dem Verstoß innerhalb von einem halben Jahr? Es sind ja schließlich keine 2 Geschwindigkeitsüberschreitungen.

    Danke !

    • Hallo Phillip,

      damit die Wiederholungstäterregel wirken und Ihnen Beharrlichkeit vorgeworfen werden kann, müssen die Verstöße ähnlich sein – das ist nach Ihren Angaben nicht gegeben – es wird vermutlich bei der üblichen Buße bleiben.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  7. Schönen abend,
    Ich bin im Juli dieses Jahres auf der Autobahn mit 40 km zu schnell geblitzt worden und hab 1 Monat Fahrverbot bekommen, welches ich dann im August angetreten habe. Leider bin ich nun im Dezember erneut nachts geblitzt worden auf der Autobahn glaube ich zumindest, da dieser blitzer eigentlich auf der Straßenseite vom Gegenverkehr gestanden hat und auch gleichzeitig ein anderes Auto auf der anderen Seite entgegenkam. Folgende Fragen würden mich deshalb interessieren.
    1 ist das möglich das ein blitzer auf der seit des Gegenverkehrs aufgestellt wird und dennoch meine Straßenseite blitzt
    2 was könnte mir passieren wenn der blitzen tatsächlich meine Seite überwacht bezüglich des zweiten Verstoßes in einem jahr.

    • Hallo Manfred,

      moderne Blitzer können auch auf der Gegenfahrbahn stehen. Allerdings darf der Gegenverkehr, die Geschwindigkeitsmessung nicht stören. Es gibt allerdings auch mittlerweile Radargeräte, die auch mehrere Spuren überwachen können. Bezüglich des möglichen Geschwindigkeitsverstoßes kann so keine Aussage gemacht werden, da es hier darauf ankommt, wie schnell Sie gefahren sind. Waren Sie schneller als 25 km/h zu viel, kann es sein, dass Die Behörden aufgrund der Wiederholungstäterregel Ihnen einen Monat Fahrverbot zusätzlich anordnen. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Kann-Bestimmung.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  8. Hallo,
    ich wurde im Mai 2016 mit genau 21 km/h zu schnell geblitzt. Im Dezember 2016 nun mit 29 km/h zu schnell.
    Liegt nun eine Wiederholungstat vor und mir droht ein Fahrverbot oder liegt keine Wiederholungstat vor da ich das erste mal “nur” mit 21 km/h zu schnell geblitzt wurde?
    Freundliche Grüße

    • Hallo Marcel,

      die Wiederholungstäterregel sollte hier nicht greifen, da, wie Sie bereits richtig vermuten, der erste Verstoß unter 26 km/h zu schnell liegt.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  9. Hallo,

    greift die Wiederholungstäterregel auch bei einem Abstandsverstoß (1 Monat Fahrverbot) und einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 32 km/h außerorts (120€ 1 Punkt)?

    • Hallo Gina,

      damit Ihnen Beharrlichkeit vorgeworfen werden kann, müssen die Delikte vergleichbar und sehr ähnlich sein. Eine echte Vergleichbarkeit zwischen Abstandsvergehen und Geschwindigkeitsverstoß ist nicht gegeben. Also nein – die Regel sollte keine Anwendung finden.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  10. Hallo,

    Folgendes Problem. Ich wurde in den letzten beiden Monaten 2 mal geblitzt.
    Nummer 1: 28 zu schnell innerorts 100€ 1 Punkt
    Nummer 2: Da ich laut Tacho ca 59 in einer Zeitlich begrenzten 30er Zone gefahren bin und nach Toleranz vermutlich bei 24-25 km/h zu schnell liege.
    Demnach greift die Regel der Wiederholungstat doch eigentlich nicht, da in dem Zeitraum von einem Jahr mit der Rechtsgültigkeit der ersten Tat keine zweite Tat mit mindestens 26km/h oder mehr begangen wurde.
    Laut meinen Recherchen dürfte ich mit Glück kein Fahrverbot bekommen oder liege ich da falsch??

    • Hallo Dominic,

      wenn Sie unter 26 km/h zu schnell geblieben sind, sollte die Wiederholungstäterregel nicht greifen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  11. Hallo, folgender sachverhalt..:im oktober februar 2015 26 kmh ausserorts zu schnell..1 punkt. Im oktobef 2015 26 zu schnell innerorts..1punkt und 1 monat fahrverbot…rechtskräftig im juli 2016. Jetzti m dezember 2016 innerorts zu schell ca 22… droht ein fahrverbot? Gruss michael

    • Hallo Michael,

      die Wiederholungstäterregel laut Bußgeldkatalog greift erst ab 26 km/h – ein Fahrverbot auf dieser Grundlage ist also nicht wahrscheinlich.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  12. Ich wurde dummerweise innerhalb von 4 Monaten an der gleichen Stelle geblitzt, Autobahn, 100 km/h Limit. 1. Verstoß 15 km/h drüber; 2. Verstoß 8 km/h drüber; beim dritten Verstoße warte ich noch auf dem Bescheid, er wird jedoch bei 10 km/h drüber liegen (alles nach Abzug der Toleranz).

    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen? (Keine Punkte auf dem Konto, noch nie eine Fahrverbot gehabt, Führerscheininhaber seit fast 15 Jahren)

    • Hallo Herbert,

      Ihre Verstoße sind im Bereich der Verwarnung und stellen somit keinen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Die Wiederholungstäterregel gemäß Bußgeldkatalog (zweimal innerhalb von 12 Monaten über 25 km/h zu viel) kann hier keine Anwendung finden. Möglich wäre aber ein Fahrverbot wegen beharrlicher Pflichtverletzung. Allerdings ist dies bei drei Verstößen recht unwahrscheinlich. Maßgeblich ist aber immer die Entscheidung der Behörden.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  13. Hallo,

    Ich wurde vorletzte Woche mit 31 km/h zu schnell auf der Autobahn geblitzt – also werde ich hier meinen ersten Punkt bekommen.
    Gestern wurde ich dann ausgerechnet noch geblitzt, weil ich über eine rote Ampel efahren bin (die Ampel war weniger als eine Sekunde rot). Also werde ich hier auch einen Punkt erhalten.
    Heißt das jetzt automatisch auch 4 Wochen Führerscheinentzug, oder ist das nur der Fall bei gleichen Verstößen innerhalb eines Jahres?
    Danke im Voraus!
    Patrick

    • Hallo Patrick,

      wie Sie bereits richtig erwähnen: Damit die Wiederholungstäterregel gemäß Bußgeldkatalog greift, müssen die Verstöße ähnlich geartet sein. Beim Geschwindigkeits- und Rotlichtverstoß ist dies nicht der Fall. Sie werden die üblichen Sanktionen erhalten.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  14. Hallo, ich bin am 5.12.16 außerorts mit 27 km/h geblitzt worden und am 6.12. außerorts mit 34 km/h. (Großartig….)
    Für den zweiten Blitzer am 6.12. habe ich den Bescheid gestern bekommen, aber noch nicht gezahlt = noch nicht rechtskräftig.
    Für den ersten vom 5.12. habe ich jetzt erst den Fragebogen bekommen, aber noch keinen Bescheid.
    Kann es ein Vorteil sein wenn die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung rechtskräftig wird und der eigentlich frühere Verstoß erst später rechtskräftig per Bescheid festgestellt wird? Gilt dies trotzdem als wiederhoungstat?

    • Hallo Franziska,

      da die beiden Verstöße zeitlich nah beieinander sind und keiner bisher rechtskräftig, wird es zu keinem Fahrverbot aus der Wiederholungstäterregel kommen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  15. Hallo, ich habe letztes Jahr 2 Punkte wegen zu schnellem fahren bekommen und 1 Monat Fahrverbot gehabt (genau 31 km/h innerorts zu schnell). Meinen Führerschein habe ich kurz vor der abgabefrist abgegeben. Das war im Monat September und habe seit 15. Oktober 2016 meinen Führerschein wieder. Ich wurde am 25 Januar mit 49 km/h außerorts zu schnell geblitzt und weiß, dass mich das 2 Punkte kosten wird und wieder Fahrverbot bekommen werde. Mit wieviel Monaten Fahrverbot muss ich diesmal rechnen bzw was kommt auf mich zu?

    • Hallo Fat,
      der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 49 km/h außerorts einen Monat Fahrverbot vor. Durch die Kategorisierung als Wiederholungstäter kann sich das Fahrverbot allerdings auch auf zwei Monate verlängern.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  16. Hallo liebes Team,
    Ich fahre 18 Jahre punktefrei Auto, hatte jetzt aber in kurzem Abstand zwei Geschwindigkeitsübertretungen über 26 km/h; der erste Bescheid ist rechtskräftig und ging mit einem Fahrverbot und einem Punkt einher. Zum zweiten Vergehen wurde nun der Bescheid zugestellt, der eine Geldstrafe vorsieht sowie einen weiteren Punkt. Von Rechtswegen gelte ich doch als Wiederholungstäter? Von Fahrverbot steht in dem Bescheid nichts.
    Die Einspruchsfrist läuft noch. Muss ich danach mit der Erteilung des Fahrverbotes von anderer Stelle rechnen?
    Lieben Dank für eine Antwort!

    • Hallo Anja,

      wenn der erste Bußgeldbescheid erst nach dem zweiten Verstoß rechtskräftig geworden ist, gelten Sie nicht als Wiederholungstäter. Dann droht Ihnen auch kein zusätzlicher Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

      • Besten Dank für die Antwort! Rechtskräftig geworden ist der erste Bescheid mit Überweisung des Bußgeldes und nicht erst mit Antritt des Fahrverbotes, richtig? Dann bestand die Rechtskraft leider bereits vor dem zweiten Verstoß.
        Meine Frage ging dahin, ob die Aufforderung zum sofortigen Fahrverbot auch im Nachgang und unabhängig von dem mir zugestellten Bußgeldbescheid eingehen kann/wird? In dem Bescheid wird lediglich auf die Eintragung des Punktes hingewiesen.
        Lieben Dank für die Auskunft!

        • Hallo Anja,

          in der Regel werden die Ahndungen direkt im Bußgeldbescheid vermerkt und nicht nachträglich.

          Die Redaktion von fahrverbot.com

  17. Hallo,
    ich habe folgendes Problem:

    – Ich wurde ca. Juni/Juli 2016 in der Probezeit innerorts mit 39km/h (nach Toleranz) gelasert. -> 200€ +/- und 1 Monat Fahrverbot, alles erledigt.
    – September 2016 in der verlängerten Probezeit außerorts mit 30 km/h (nach Toleranz) gelasert. -> 100€ +/- und 1 Monat Fahrverbot, noch nicht Rechtskräftig, da Einspruch eingelegt, aber keine Erfolgschancen in Sicht, ich werden den Einspruch zurück nehmen müssen und umgehend meinen Führerschein abgeben, alles abgeklärt, mache ich im Urlaub.
    – Im November 2016 auf der Autobahn zu dicht aufgefahren (weniger 4/10 Tachowert) -> 100€ +/-, noch nicht Rechtskräftig, Einspruch eingelegt, wird noch kontrolliert.
    – Dezember 2016 auf der Autobahn mit 65km/h zu viel geblitzt, noch nicht Rechtskräftig, da Einspruch eingelegt. Wird aber eingestellt, da mein Vater beschuldigt ist und er es “zugegeben” hat, aber nach der verjährung bewiesen wurde dass er es nicht ist. Für mich verjährt, er wird Freigesprochen.

    Was kommt auf mich zu bzgl. des Abstandsverstoßes und dem Fehlverhalten von September 2016 mit 31 km/h zu viel? Führerschein muss aufjeden fall abgegebn werden für einen Monat. Wird mir evtl. auch die Fahrerlaubnis entzogen, da ich soviel habe? Aber der Abstandsverstoß hat ja nichts mit dem zuschnell fahren zu tun…
    Bitte klärt mich auf…. ich kann nicht mehr schlafen…..

    • Hallo Elias,

      beide Verstöße – Abstandsverstoß und Geschwindigkeitsüberschreitung – werden unabhängig voneinander geahndet. Für den Abstandsverstoß drohen ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg, jedoch kein Fahrverbot.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  18. Guten Tag,
    ich bin im Mai letzten Jahres 26km/h zu schnell auf der Autobahn gewesen. Hsbe dafür einen Punkt und ein Bußgeld bekommen. 6 Monate später innerorts nochmal 21 drüber. Da gab es wieder einen Punkt und ein Bußgeld mit einer Erhöhung und dafür kein Fahrverbot.
    Nun bin ich auf der Autobahn zum Dritten mal in 12 Monaten 24km/h zu schnell gefahren. Das ist ja weniger als 26km/h drüber. Allerdings zum 3. Mal. Muss ich da mit einem Fahrverbot rechnen?

    Danke,
    Daniel

  19. Hallo ich bin noch in der Probezeit und wurde letztes jahr mit 32 Km/h (Außerorts) zuviel geblitz habe das bußgeld schon erhalten und bezahlt allerdings wurde ich heute wieder geblitzt 34 km/h (Außerorts) zuviel beide blitzer liegen nicht länger als ein jahr außereinander was blühlt mir jetzt ? Aufbauseminar und ein monat fahrverbot oder ?

    • Hallo Martin,

      da Sie sich bereits in der verlängerten Probezeit befinden, folgt nun die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Zudem drohen Ihnen ein Bußgeld von 120 Euro, ein Punkt in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  20. Hallo,
    gibt es eine Möglichkeit das Fahrverbot aufgrund einer Wiederholungstat durch ein aufbauseminar zu ersetzen ?
    Und in welchen Fällen werden Ausnahmen bei Wiederholungstaten gemacht ??

    Ich wurde im Dezember mit 31km/h zu viel geblitzt und habe ein Fahrverbot erhalten, welches schon erfolgt ist.
    Nun bin ich gestern mit 39 km/h auf der Autobahn geblitzt worden.
    Wie sicher ist es, dass ich nun wieder den Führerschein abgeben muss ??und gibt es einen Zeitraum indem ich den Führerschein dann abgeben muss??

    • Hallo Gwen,

      in Ihrem Fall ist ein Fahrverbot von einem Monat rechnen. Ist es ihr erstes Fahrverbot, haben Sie vier Monate Zeit, es anzutreten und den Führerschein abzugeben. Nur in wenigen Fällen ist es möglich, das Fahrverbot durch eine höhere Geldbuße zu ersetzen. Dies geht beispielsweise, wenn Ihre berufliche Zukunft von dem Führerschein abhängt.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  21. Hallo,

    Ich wurde im Januar mit 32kmh zuviel geblitzt, da außerhalb geschlossener Ortschaften gab es jedoch kein Fahrverbot.
    Den Bußgeldbescheid hab ich am 9.2. erhalten. Nun wurde ich am 21.2. erneut geblitzt, diesmal 28kmh zu schnell (außerorts).
    Leider habe ich die Strafe für das erste vergehen am 16.2. überwiesen. Bedeutet dies, dass der Bescheid mit der Bezahlung Rechtskraft erlangt hat? Somit wäre das zweite vergehen nach Rechtskraft des ersten Vergehens erfolgt und ich muss den Führerschein für 1 Monat abgeben.
    Das wäre mehr als ärgerlich, da ich durch eine (sogar rechtmäßige) spätere Überweisung das Fahrverbot hätte umgehen können.
    Vielen Dank für eine kurze Antwort.

  22. Hallo,

    letztes Jahr im August wurde ich außerorts mit 31 zu schnell erwischt. da hab ich alles erledigt mit der info, dass wenn nun noch was passiert (26km zu schnell) fahrverbot eintritt. vorgestern märz bin ich innerorta mit 35 zu schnell geblitzt worden. was droht mir jetzt genau?

    • Hallo Enrico,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 160 Euro, 2 Punkten in Flensburg und 2 Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  23. Hallo
    ich würde folgendermaßen geblitzt:

    02.12.15 26km/h außerhalb zu schnell. 80,00€ + Gebühren, Rechtskräftig am 14.03.16

    07.02.17 28km/h außerhalb zu schnell. 80,00€ +Gebühren, 1 Punkt und ein Monat Fahrverbot wegen Wiederholung, bisher noch nicht Rechtskräftig da noch nicht bezahlt. Das Fahrverbot würde ich im Mai 2017 antreten.

    23.02.17 33km/h außerhalb zu schnell. Bisher noch keinen persönlichen Bescheid erhalten da es ein Firmenwagen ist.

    Mit was muss ich jetzt rechnen?

    Danke.
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      da der Bescheid noch nicht rechtskräftig ist, sollte die Wiederholungstäterregel hier nicht greifen. Sie müssen also mit einem Bußgeld von 120 Euro un einem Punkt in Flensburg rechnen. Allerdings können sich die Sanktionen wegen Beharrlichkeit erhöhen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  24. Hallo! Ich wurde letztes Jahr am 8.3 geblitzt mit 39km/h zu viel, habe das Bußgeldbescheid aber erst am 18.4 erhalten. Dieses Jahr wurde ich wieder geblitzt mit 39km/h zu viel aber diesmal am 11.3 .. ist das Jahr damit rum? Ich hab noch kein Bußgeldbescheid, weil das Auto auf dem Namen meiner Mutter läuft und sie erstmal angeben muss das ich es war. Droht mir jetzt Fahrverbot?

    • Hallo Lisa,

      da das Jahr ab der Rechtskraft des Bußgeldbescheides zu laufen beginnt, war es in Ihrem Fall noch nicht rum. Fuhren Sie außerorts zu schnell, drohen Ihnen ein Bußgeld von 120 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Fuhren Sie innerorts zu schnell, müssen Sie mit einem Bußgeld von 160 Euro, 2 Punkten in Flensburg und zwei Monaten Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  25. Schönen guten Abend ,

    Ich hab folgenden Fall,

    Am 14.10.2016 wurde ich ausserorts geblitzt mit 24 km/H zu viel, somit habe ich ein Punkt bekommen.
    Am 05.04.2017 habe ich ein Punkt bekommen da ich jemanden nicht über den Fußgängerüberweg gelassen hab, warte nun auf den bescheid aber meine Frage ist, ob mir ein Fahrverbot ausgehändigt werden kann, da ich ja jetzt innerhalb eines Jahres zwei Einzelne punkte bekommen habe. Bin ich somit ein Wiederholungstäter ??

    Vielen Dank !

    • Hallo Maximilian,
      die Regelung für Wiederholgungstäter greift, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal mit Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 26 km/h auffällig sind. In diesem Fall werden die Sanktionen durch einen Monat Fahrverbot ergänzt. Dies scheint nach Ihren Angaben nicht der Fall zu sein.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  26. Hallo,
    letztes Jahr im August bin ich außerorts mit 35 km/h zu schnell geblitzt worden. Das Bußgeld habe ich bezahlt, sowie den Punkt kassiert. Gleichzeitig bekam ich den Vermerk, dass wenn innerhalb eines Jahres nochmal was passiert (26km/h) zu schnell, mein Führerschein weg wäre. Jetzt bin ich innerorts geblitzt worden 25 km/h zu schnell. Was droht mir in diesem Fall? Bin ich Haarscharf am Fahrtverbot vorbei oder kommt es trotzdem auf mich zu?

    • Hallo Lisa,
      im Gesetzestext zur Regelung für Wiederholungstäter ist explizit von 26 km/h die Rede, somit könnte diese bei Ihnen noch nicht greifen. Allerdings können die Anzeige Ihres Tachos und die Messwerte des Blitzers variieren.

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      • vielen Dank für die schnelle Antwort liebes Team.

        In meinem Anhörungsbogen steht: 25 km/h nach Abzug von Toleranz. Das heisst doch, dass es bereits fest steht oder kann man mir was ohne die toleranz anhaben? dann wäre ich ja über die besagten 26? was droht mir in meinem Fall nun?

        • Hallo lisa,

          wenn die Toleranz bereits abgezogen wurde, beläuft sich das Verfahren auf diesen Messwert.

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  27. Letztes ja im Mai Fahren unter Alkoholeinfluss.
    400 euro geldstrafe und 12 Monate Führerschein weg .
    jetzt bin ich gestern Mofaroller gefahren der zu schnell wa also
    fahren ohne fahrerlaubnis bin ich jetzt auch ein Wiederholungstäter?

    • Hallo Peter.I,

      also Wiederholungstäter gelten für gewöhnlich Personen, gegen die wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und die innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begehen. In Ihrem Fall droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

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  28. Hallo,
    Ich wurde vergangenes Jahr im Mai und September außerorts mit jeweils 26km/h und 28km/h zu schnell geblitzt. Habe bei diesen beiden Aktionen jeweils ein Punkt kassiert, zu einem Fahrverbot kam es in diesem Fall nicht. Nun wurde ich vor 4Wochen einmal mit 38km/h zu schnell geblitzt und drei Tage später mit 26km/h zu schnell gelasert (jeweils Außerorts).
    Heute habe ich von der Geschwindigkeitsüberschreitung von 26km/h ein einmonatiges Fahrverbot, innerhalb den nächsten 4 Monaten verhängt bekommen. Nun ist meine Frage, was passiert mit der Geschwindigkeitsüberschreitung von 38km/h, wird mein Fahrverbot nun verlängert?

    • Hallo Micha,

      als Wiederholungstäter ist hierbei wohl mit einem weiteren Fahrverbot zu rechnen.

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  29. Guten Abend,

    Ich wurde letztes Jahr Sept. innerorts mit 79 km/h (mit Abzug )geblitzt
    Habe eine Geldstrafe und 1 Punkt bekommen.

    Heuer im april wurde ich außerorts geblitzt.
    Ich habe angehalten und nachgefragt.
    Laut Blitzer 126km/h. (Ohne Abzug)
    Der Polizist meinte 70euro und 1 Punkt

    Jetzt zu meiner Frage:
    Muss ich mit ein Fahrverbot rechnen?
    Im ersten schreiben stand:
    Sollte innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft dieses Bescheides erneut eine Geschwindigkeitsüberschreitung von min. 26km/h begangen werden droht Fahrverbot. Werden hier die Abzüge toleriert und hab ich nochmal Glück?

    • Hallo Hans,

      der Aussage der Polizistin nach müssen Sie mit keinem Fahrverbot rechnen. Als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten mit mehr als 26 km/h (nach Abzug der Toleranz) zu schnell gefahren sind.

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  30. Hallo,

    mein Freund wurde am 26.03.2017 mit 26km/H außerorts geblitzt und am 21.04.2017 darüber informiert (Bußgeldbescheid ist noch nicht gekommen). Dann wurde er am 14.04.2017 wieder geblitzt, mit 42km/H außerorts. Gilt er als Wiederholungstäter obwohl die zweite Tat begangen worden ist, wenn er von der ersten noch nicht wusste? Mit welcher Strafe ist es zu rechnen?

    Viele Grüße
    Olga

    • Hallo Olga,

      Ihr Freund zählt in diesem Fall nicht als Wiederholungstäter, da der erste Verstoß zum Zeitpunkt des zweiten noch nicht rechtskräftig war.

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  31. Am 15.04.17 wurde ich mit 35km/h (Abzug Toleranz)zu viel Innerorts auf der Stadtautobahn geblitzt, der Anhörungsbogen ist vor einer Woche gekommen, ich habe ihn liegen gelassen…Heute, 04.05.17 wurde ich Innerorts in einer 30er Baustelle mit ca. 59/58km/h (laut meinem Tacho)geblitzt.
    Also laut Tacho 29/28km/h zu viel.
    Was muss ich erwarten? Wiederholungstäter bin ich wohl nicht, da noch kein Bußgeld-Bescheid vom Ostersamstag kam..???

    • Hallo Ilona,

      in der Tat gelten Sie noch nicht als Wiederholungstäter. Für den ersten Verstoß müssen Sie mit einem Bußgeld von 160 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Der zweite Verstoß wird mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.

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  32. Hallo,

    Meine Freundin wurde 3x geblitzt:
    1x im Juli 2016, 26km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld
    1x im Januar 2017, 27 km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld und 1 Monat FV (Wiederholungstäter, Viermonatsfrist)
    1x im Februar 2017, 26 km/h zu viel, 1 Punkt und Bußgeld und 1 Monat FV

    Ich bin über das zweite FV überrascht, da ich dachte, dass jeweils zwei Vergehen “aufsummiert” werden. Kann das so argumentiert werden oder wird ab jetzt jedes Vergehen >25km/h innerhalb von 12 Monaten mit einem weiteren Monat FV geahndet?

    Vielen Dank!

    VG,
    Lukas

    • Hallo Lukas,

      in der Tat findet hierbei keine Aufsummierung der Taten statt – allein die Frage, ob innerhalb der letzten zwölf Monate bereits eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 25 km/h stattgefunden hat, ist hier relevant.

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  33. Hallo,
    ich wurde im Mai 2016 mit 75 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt. Habe ca. 1300€ bezahlt, 2pkt. in Flensburg erhalten, und 3 Monate Fahrverbot (verbueßt von nov. 2016 – anfang febr. 2017) bekommen.
    Heute (12. Mai) wurde ich wieder geblitzt. geschaetzt ca. 15-20km/h allerdings in der Ortschaft (70er Zone).
    Bin ich wiederholungstaeter?

    • Hallo Tobi,
      in der Regel droht immer dann ein Fahrverbot, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h oder mehr unterwegs waren. Gemäß Ihrer Angaben war dies nicht der Fall.

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  34. Hallo,

    ich wurde 27.05.16 mit 37 Km/h zu viel ausserorts aufgenommen (per Video) und die Rechtskraft trat am 16.12.16 nach der Verhandlung ein.
    Jetzt wurde ich am 12.04.17 mit 22 Km/h ausserorts geblitzt.

    Durch das erste Verfahren habe ich einen Punkt bekommen. Laut Bussgeld Katalog sollte ich jetzt wieder einen bekommen und 70 € Bussgeld.

    Wird sich die Strafmaß in meinem Fall über die 70 € erhöhen oder womit hab ich sonst noch zu rechnen.

    Vielen Dank

    Andreas

    • Hallo Andreas,
      von der Regelung für Wiederholungstäter sind Sie gemäß Ihrer Angabe nicht betroffen, denn in der Regel droht ein solches Fahrverbot, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h oder mehr unterwegs waren. Allerdings kann die zuständige Behörde unter Umständen das Bußgeld aufgrund von Beharrlichkeit erhöhen. Dabei handelt es sich allerdings um einen Einzelfallentscheid.

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  35. Hallo zusammen!

    Hätte eine Frage:

    Ich bin am 14.04.16 innerorts mit 21 km/h zuviel geblitzt worden ( datum der rechtskraft=21.05.16)

    Nun bin ich erneut außerorts geblitzt worden mit 27 km/h zuviel (14.04.17)

    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?

    Viele grüße und danke für die antwort!

    • Hallo Markus,

      da Sie innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft des ersten Verstoßes erneut mehr als 20 km/h zu schnell gefahren sind, besteht die Möglichkeit, dass zusätzlich zu Bußgeld und Punkten ein Fahrverbot verhangen wird.

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  36. Hallo,
    Ich habe auch eine Frage zum Thema. Folgende Situation: ich wurde am 24.03.16 Geblitzt, 2Punkte 1Monat Fahrverbot. Das Fahrverbot war am 09.07.16 zu Ende. Am 28.05.17 wurde ich mit einem Blutalkoholwert von 0,84 Promille gestoppt, kostet etwa 500 Euro und 1Monat Fahrverbot+2Punkte. So nun zur Frage: Wann verfallen die ersten Beiden Punkte und ab wann gilt die einjährige Frist ? Ab dem Ende des Fahrverbotes oder ab dem Tag an dem der Verstoß verstgestellt wird.
    Und, bin ich Wiederholungstäter oder gilt das nur für die selben Verstöße, z.B Alkohol+Alkohol=Wiederholungstäter, Alkohol+Geschwindigkeit=kein Wiederholungstäter?
    Besten Gruß Sepp…

    • Hallo Sepp,

      Eintragungen mit 2 Punkten verfallen nach 5 Jahren. Gezählt wird ab dem Tag der Rechtskraft. Die einjährige Frist beginnt auch am Tag der Rechtskraft der 1. Ordnungswidrigkeit.

      Ob Sie bei zwei verschiedenartigen Verstößen auch als Wiederholungstäter gewertet werden, liegt im Ermessen der Behörden. Auf diese Frage können wir Ihnen daher keine pauschale Antwort geben.

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  37. Hallo,

    ich wurde im März 2017 3x geblitzt mit jeweils um die 12 – 14 Km/h innerorts zu viel.
    Im Mai Ausserorts mit 12 Km/h zu viel (Autobahn).
    Am 30/05 wurde ich gelasert mit 28 zu viel und habe heute (08/06/17) den Anhörungsbogen erhalten.
    Heute am 08/06 wurde ich in der 30 Zone geblitzt (bin gleich hin) und da waren es wieder 12 Km/h zu viel. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen? (Wiederholugnstäter?)

    • Hallo Mario,

      das Sie beide Male um weniger als 26 km/h zu schnell waren, gelten Sie nicht als Wiederholungstäter.

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  38. Hallo,
    Ich wurde heute 2 mal geblitzt, beides aber unter 21 km/h. Das erste mal in einer 50 zone mit 19 km/h zu schnell und das zweite mal in einer 30 zone mit 9 km/h zu schnell. Worauf muss ich mich einstellen?

    • Hallo Lukas,

      zunächst: Sie gelten nicht als Wiederholungstäter. Sie müssen für den ersten Verstoß mit einem Bußgeld von 30 bis 35 Euro rechnen, für den zweiten mit einem Bußgeld von 15 Euro.

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  39. Hallo,

    ich muss in den nächsten 4 Monaten ein einmonatiges Fahrverbot antreten weil ich innerhalb eines Jahres zweimal mit 28km/h geblitzt wurde. Nun würde ich gerne wissen was passieren würde wenn ich, bevor ich mein Fahrverbot antrete, nochmal mit mehr als 26km/h geblitzt werde geschieht?

    • Hallo Julian,

      auch in diesem Fall müssen Sie mit einem zusätzlichen Monat Fahrverbot rechnen – sofern der letzte Verstoß nicht mehr als 12 Monate zurückliegt.

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  40. Hallo,
    ich habe folgende Ausgangssituation:

    April 2016: ca. 45 km/h außerorts zu schnell; 2 Monate FV
    Dezember 2016: 27 km/h außerorts zu schnell; 1 Monat FV (wegen 2x über 25 km/h)

    Jetzt bin ich wieder im Juli 2017 mit 21 km/h innerorts erwischt worden.

    Was blüht mir?

    Vielen Dank schonmal für die Antworten.

    • Hallo Max,

      eine wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb von 12 Monaten führt in der Regel erst ab einer Übertretung von 26 km/h zur Verhängung oder Verlängerung eines Fahrverbotes. Es liegt allerdings im Ermessen der zuständigen Behörde, Ihnen Beharrlichkeit vorzuwerfen, da Sie bereits als Wiederholungstäter gelten. In diesem Fall kann auch ein weiteres Fahrverbot verhängt werden.

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  41. Hallo,
    folgende Situation: ich würde im September vergangenen Jahres mit 31 km/h innerorts geblitzt. Das hieß neben einigen Euro’s und Punkten ein vierwöchiges Fahrverbot.
    Jetzt würde ich heute dummerweise mit 8-10 km/h außerorts geblitzt. Was habe ich zu erwarten?

    • Hallo Matthias,

      eine wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb von 12 Monaten führt in der Regel erst ab einer Übertretung von 26 km/h zur Verhängung oder Verlängerung eines Fahrverbotes. Allerdings können die zuständigen Behörden Ihnen eine beharrliche Pflichtverletzung vorwerfen. Dann liegt es in ihrem Ermessen, ein erneutes Fahrverbot zu verhängen.

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  42. Hallo,

    ich wurde am 02.06.17 außerorts nach Abzug der Toleranzen mit 21 km/h geblitzt. Dieser Bußgeldbescheid ist bereits rechtskräftig und mein 1. Punkt.
    Jetzt etwa 2 Monate später, am 09.08.17, wurde ich innerorts, 50er Zone, (laut Tacho) mit ca. 65 km/h geblitzt. Was erwartet mich nun? Da ich beidemale nicht über 25 km/h zu schnell war, gelte ich normal nicht als Wiederholungstäter, kann mir aber dennoch ein Fahrverbot, aufgrund von Beharrlichkeit, verhängt werden? Oder ist dies eher unwahrscheinlich?

    • Hallo Dominic,

      Sie müssen mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen. Als Wiederholungstäter gelten Sie in der Tat nicht. Es obliegt den zuständigen Behörden, ob eine zusätzliche Sanktion wegen Beharrlichkeit erteilt wird.

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  43. Hallo ich hab folgendes Probelm.
    Im August 2016 wurde ich geblitzt 90 in einer 70 ger Zone.
    Im Urlaub letzte Woche August 2017 wurde ich mit 100 in der 70ger Zone geblitzt.
    Das beste ist das ich eben grade nochmal in einer 30ger Zone geblitzt wurde wo ich leider nicht genau sagen kann wie schnell ich war entweder 55 oder 50.

    Womit kann ich jetzt rechnen ?

    • Hallo Franzi,

      für den Verstoß im August 2017 müssen Sie mit einem Bußgeld von 80 bis 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Für den letzten Verstoß droht hingegen ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Als Wiederholungstäter gelten Sie Ihrer Schilderung nach nicht.

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  44. Hallo,

    ich wurde in 03/17 mit 32 km/h außerhalb gemessen. 120,00 € +Gebühren und 1 Punkt.

    Nun wurde ich heute innerhalb (30er-Zone) mit ca. 55 km/h (lt. Tacho) geblitzt…

    Wenn ich das richtig verstehe, spielt innerhalb/ außerhalb kein Rolle, sondern “nur” die 26 km/h!
    Somit wird es wohl recht knapp mit dem Fahrverbot…!?!

  45. Hallo,
    ich bin am 14.2. außerhalb 21 kmh zu schnell gewesen-70€+1 Punkt. Gezahlt, rechtskräftig.
    Am 18.6. -26kmh zu schnell -100€+1 Punkt
    Gezahlt, rechtskräftig.
    An 2.7.-22 kmh zu schnell noch nicht gezahlt. Droht mir ein Fahrverbot?

    • Hallo Bernd,
      die Regelung für Wiederholungstäter greift nur, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mehr als 25 km/h begehen. Dies ist laut Ihren Angaben nicht der Fall.

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  46. Hallo,
    habe folgendes Problem:
    – Wurde letztes Jahr im November 2016 einmal geblitzt mit über 30 km/h außerorts zu schnell und dann nochmal einen Monat später im Dezember angehalten von der Polizei mit 28 km/h zu schnell, hatte dann jeweils zweimal 1 Monat Fahrverbot Anfang des Jahres 2017 (Februar/März).
    – Jetzt wurde ich Anfang August 2017 wieder geblitzt auf der Autobahn mit 53 km/h zu schnell.
    Habe bisher nur die Anhörung bekommen. Der Bescheid steht noch aus.

    Womit kann ich rechnen??

    Grüße

    • Hallo James,
      auch in diesem Fall kann die Regelung für Wiederholungstäter greifen. Zudem sieht der Bußgeldkatalog bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 51 bis 60 km/h ein Bußgeld in Höhe von 240 €, 2 Punkte und einen Monat Fahrverbot vor.

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  47. Hallo,
    Ich habe zu dem Thema wiederholungstäter noch eine Frage:
    Kann man auch mit anderen Verstößen als Wiederholungstäter gelten und muss mit einem Fahrverbot rechnen?
    Im konkreten Beispiel 2-maliges Überholen trotz Überholverbotsschild in 12 Monaten? Der Verstoß ist ja auch jeweils mit einem Punkt bewährt.
    Vielen Dank fürs Weiterhelfen!

    • Hallo Simone,
      die Regelung für Wiederholungstäter gilt nur bei Tempoverstößen. Allerdings kann man Ihnen unter Umständen bei wiederholten Verstoßen Beharrlichkeit vorwerfen.

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  48. Hallo zusammen,

    Ich wurde im Februar 2016 mit 32 zu viel innerorts geblitzt. Strafe bekommen und beglichen. Führerschein habe ich wieder.
    Jetzt würde ich mit 23 km/h zu viel außerorts geblitzt.

    Greift in diesem Fall die Wiederholungstäter Strafe?

    • Hallo Hans,
      die Regelung für Wiederholungstäter greift nur, wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mehr als 25 km/h begehen. Dies ist laut Ihren Angaben nicht der Fall.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  49. Hallo,

    Ich wurde heute zweimal geblitz.

    Gegen 10:00 Uhr etwa 20kmh extra und gegen 19:00 Uhr etwa 30-40kmh … meine Frage , womit soll ich rechnen ? Vielen Dank

  50. Hallo ich wurde am 28.6.2016 mit 50 km/h außerorts geblitzt habe 2 Punkte erhalten und 1 Monat Fahrverbot. Nun wurde ich heute am 22.9.2017 mit 26 km/h zu schnell nach Abzug von einer zivil Streife aufgehalten werde ich da als Wiederholungstäter eingestuft und bekomme ein erneutes Fahrverbot?

    Mit freundlichen Grüßen Max

    • Hallo Max,

      bei der Wiederholungstäter-Regel gilt im Normalfall, dass ein (zusätzliches) Fahrverbot nur dann angeordnet wird, wenn zwischen den beiden Verstößen weniger als ein Jahr liegt.

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  51. Hallo
    Wurde heute geblitzt auf der Autobahn in einer Baustelle mit 40km/h zu schnell. Im Januar 2017 habe ich meinen Führerschein schonmal abgeben müssen Da ich in einem Jahr 2 mal über 26km/h geblitzt wurde.
    Muss ich jetzt wieder mit einem Fahrverbot rechnen ?

    • Hallo Jacobsen,

      fallen Sie mehrfach wegen des gleichen Verstoßes auf, kann die Behörde nach eigenem Ermessen härtere Sanktionen anordnen.

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  52. Hallo,
    Habe heute meine Anhörung im bußgeldverfahren bekommen (26kmh drüber ausserOrts),nun meine Frage hätte letztes jahr im Juli schonmal abgeben wegen WiederholungsTäter innerhalb von ein Jahr .was passiert jetzt werde ich ihn wieder abgeben müssen bin aber über ein Jahr drüber oder nur das übliche Geld und Punkte?

    • Hallo Tobias,

      in der Regel sollte die Wiederholunsgtäter-Regel nicht mehr greifen. Trotzdem kann die Behörde härtere Sanktionen anordnen, wenn Sie mehrfach mit dem gleichen Verstoß auffallen.

      Die Redaktion von fahrverbot.com

  53. Hallo,
    Ich wurde zwei mal geblitzt innerhalbe von 12 Monat..
    Der erst war am 15.04.2017 mit 41km/h mehr in 50 Zone = 400€ + 2 Punkt + 1 Monat Fahrverbot.
    Der zweiter war an 17.08.2017 mit 21km/h in 50 Zone. = Ich bis jetzt nur die Anhörung bekommen mit geschrieben 80€ + 1 Punkt und kein Fahrverbot. Ich hab noch nicht die Bußgeldbescheid bekommen?
    Möchte ich fragen ob ich ein Wiederholungstäter bin oder nicht.. ?

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