2 Monate Fahrverbot: Dauer, Splitting, Umwandlung

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Wann wird ein Fahrverbot für 2 Monate verhängt und was bedeutet dies?

Bei einer hohen Geschwindigkeitsüberschreitung drohen 2 Monate Fahrverbot.

Bei einer hohen Geschwindigkeitsüberschreitung drohen 2 Monate Fahrverbot.

2 Monate Fahrverbot drohen Autofahrern dann, wenn sie innerhalb geschlossener Ortschaften mit mindestens 51 km/h zu viel auf dem Tacho unterwegs sind. Außerorts wird bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 61 km/h ein zweimonatiges Fahrverbot verhängt.

Während der zwei Monate, die das Fahrverbot gilt, muss der Betroffene seinen Führerschein abgeben und darf kein Kraftfahrzeug führen. Je nachdem, an welchem Kalendertag das Fahrverbot beginnt, kann es unterschiedlich viele Tage dauern.

Wird das Fahrverbot z. B. am 10. September vollstreckt, dauert es bis zum 9. November. Dies sind 61 Tage. Beginnt es hingegen am 15. Februar, endet es am 14. April. Damit dauert es nur 59 Tage (bzw. 60 Tage, wenn es sich um ein Schaltjahr handelt).

Lassen sich die 2 Monate Fahrverbot aufteilen?

Zwei Monate nicht fahren zu dürfen, ist für viele ein herber Schlag. Ganz besonders dann, wenn sie beruflich auf das Auto angewiesen sind. Dann steht oft die Frage im Raum, ob es nicht auch möglich ist, die 2 Monate Fahrverbot zu splitten.

Doch leider müssen wir Sie an dieser Stelle enttäuschen: Das Verkehrsrecht sieht vor, dass die 2 Monate, die das Fahrverbot gilt, am Stück abgeleistet werden müssen. Eine Ausnahme von dieser Regel existiert nicht. Dies gilt übrigens für jede mögliche Dauer eines Fahrverbots, nicht nur die zweimonatige.

Allerdings können Sie teilweise den Beginn der 2 Monate Fahrverbot festlegen. Dies ist zumindest dann möglich, wenn Sie als Ersttäter gelten und in den vorigen 24 Monaten kein anderes Fahrverbot bekommen haben. In diesem Fall können Sie den Tag, an dem Sie den Führerschein für 2 Monate abgeben müssen, selbst bestimmen.

Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Fahrverbot spätestens vier Monate nach Zustellung des Bußgeldbescheids oder Rechtskraft des Urteils vollstreckt wird. Auf diese Weise können Sie die 2 Monate Fahrverbot in einen Zeitraum legen, in dem Sie möglichst wenig auf Ihr Auto angewiesen sind, wie z. B. während Ihres Urlaubs.

Ist es möglich, 2 Monate Fahrverbot in eine Geldstrafe umwandeln?

Können Sie sich von dem 2-Monate-Fahrverbot „freikaufen“?

Können Sie sich von dem 2-Monate-Fahrverbot „freikaufen“?

Viele Betroffene versuchen, die 2 Monate Fahrverbot zu umgehen, indem sie sich gewissermaßen „freikaufen“. Denn anders als beim Splitten der 2 Monate Fahrverbot ist das Umwandeln in eine Geldstrafe tatsächlich rechtlich möglich.

Die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, ist jedoch recht schwer: Sie müssen begründen können, warum die 2 Monate Fahrverbot für Sie eine unzumutbare Härte darstellen, weil Sie z. B. beruflich auf Ihr Auto angewiesen sind, es niemanden in Ihrer Familie gibt, der für Sie als Fahrer einspringen kann und obendrein keine Möglichkeit besteht das Fahrverbot z. B. in die Zeit Ihres Jahresurlaubs zu legen, wenn Sie das Auto weniger benötigen.

Die zuständigen Richter lassen sich meist nur schwer überzeugen, die 2 Monate Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln, denn schließlich soll der Täter ja aus der Bestrafung seine Lehre ziehen. Möchten Sie es dennoch versuchen, sollten Sie sich unbedingt Hilfe bei einem erfahrenen Anwalt für Verkehrsrecht holen.

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