1 Monat Fahrverbot: Das sollten Sie beachten

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Was bedeutet 1 Monat Fahrverbot?

Wie lange ist ein Monat Fahrverbot?

Wie lange ist ein Monat Fahrverbot?

Ein Fahrverbot von 1 Monat ist die am kürzesten mögliche Dauer, die für ein Fahrverbot verhängt werden kann. Während dieser Zeit müssen Sie Ihren Führerschein abgeben und dürfen kein Kraftfahrzeug führen.

Je nach Vergehen wird das Fahrverbot entweder von der Bußgeldbehörde mittels Bußgeldbescheid verhängt oder per Urteil von einem Gericht. Dies ist davon abhängig, ob das Fahrverbot in Folge einer Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat ausgesprochen wird. Die Vollstreckung erfolgt durch die Einziehung des Führerscheins durch die zuständige Behörde bzw. die Staatsanwaltschaft

Dauert das Fahrverbot 1 Monat oder 4 Wochen?

Immer wieder herrscht Verwirrung darüber, wie lange denn nun genau das einmonatige Fahrverbot gilt: 4 Wochen oder doch genau 1 Monat?

Darum wollen wir an dieser Stelle alle Missverständnisse aus der Welt räumen und „1 Monat Fahrverbot“ definieren: Ein Monat ist rechtlich nicht mit einem Zeitraum von 4 Wochen gleichzusetzen – einzige Ausnahme bildet hier der Februar außerhalb eines Schaltjahrs mit seinen 28 Tagen. Wenn Sie also ein einmonatiges Fahrverbot bekommen haben, besteht dieses auf den Tag genau einen Monat lang – und nicht vier Wochen.

Wenn Ihr Fahrverbot z. B. am 15. April vollstreckt wird, endet es am 14. Mai. Je nachdem, in welchem Monat das Fahrverbot beginnt, kann es demnach zwischen 28 und 31 Tagen dauern.

Fahrverbot von 1 Monat: Ab wann gilt es?

Fahrverbot von 1 Monat: Wann den Führerschein abgeben?

Fahrverbot von 1 Monat: Wann den Führerschein abgeben?

Wird das Fahrverbot vom Gericht verhängt, kann es vollstreckt werden, sobald das Urteil rechtskräftig wird. Spricht hingegen die Behörde das Verbot aus, kann es ab dem Moment der Zustellung des Bußgeldbescheids vollstreckt werden.

Ersttätern wird eine Galgenfrist von 4 Monaten nach der Rechtskraft des Verbots gelassen, in denen Sie den Zeitpunkt, ab dem Sie den 1 Monat Fahrverbot antreten, frei wählen können. Wiederholungstäter haben dieses Privileg jedoch nicht.

Als Ersttäter gelten Sie, wenn Sie in den vorherigen 24 Monaten kein anderes Fahrverbot erhalten haben.

1 Monat Fahrverbot: Wo müssen Sie den Führerschein abgeben?

In der Regel wird im Bußgeldbescheid angegeben, wo der Führerschein abgegeben werden muss. Sie können das Dokument entweder per Post an die angegebene Adresse versenden oder dort persönlich erscheinen und den „Lappen“ abgeben. In beiden Fällen sollten Sie das Aktenzeichen mitangeben. Wird das Fahrverbot vom Gericht verhängt, erfahren Sie von der Staatsanwaltschaft, wohin der Führerschein muss.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Führerschein bei einer beliebigen Polizeistelle abzugeben, welche das Dokument weiterleitet. Hierbei müssen Sie die entsprechende Bußgeldstelle bzw. Staatsanwaltschaft sowie das Aktenzeichen angeben.

Ist ein Umgehen des Fahrverbots möglich?

Lässt sich der 1 Monat Fahrverbot umgehen?

Lässt sich der 1 Monat Fahrverbot umgehen?

Möchten Sie das Fahrverbot von 1 Monat umgehen, müssen Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheids bzw. vor der Rechtskraft des Urteils Einspruch einlegen. Können Sie begründen, warum 1 Monat Fahrverbot für Sie eine unzumutbare Härte darstellt, weil Sie z. B. beruflich auf Ihr Auto angewiesen sind, lässt sich das Fahrverbot unter Umständen in eine Geldbuße umwandeln.

Um sich auf diese Weise von dem 1 Monat Fahrverbot “freikaufen” zu können, müssen Sie aber einige Hürden nehmen und nachweisen, dass es Ihnen z. B. nicht möglich ist, das Fahrverbot während Ihres Jahresurlaubs abzuleisten, oder dass keiner Ihrer Angehörigen als Fahrer für Sie einspringen kann.

Möchten Sie deshalb einen Richter überzeugen, den 1 Monat Fahrverbot in eine Geldbuße umzuwandeln, sollten Sie sich unbedingt Hilfe von einem Anwalt für Verkehrsrecht holen.

Fahren trotz 1 Monat Fahrverbot: Das sind die Konsequenzen

Und was passiert, wenn Sie bei 1 Monat Fahrverbot trotzdem Auto fahren? Werden Sie dabei erwischt, ist es mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg oder einem weiteren Fahrverbot nicht mehr getan, denn Sie haben in diesem Fall eine Straftat begangen!

Sie gelten ab sofort nicht nur als vorbestraft, sondern müssen auch mit einer hohen Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

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